| Hufbeschlag - Tipps zur richtigen Hufpflege |
Die Hufe eines Pferdes müssen gepflegt werden – genau wie die Füße eines Menschen. Ein gerader, sicherer Tritt und elastisches Horn, dass nicht zu Rissen neigt, sind unabdingbar. Denn hat das Pferd ein Problem an den Hufen, fängt es an zu lahmen, hat möglicherweise Schmerzen und kann nicht mehr geritten werden. Und andere Krankheiten können die Folge sein...
Sind die Hufe beschlagen, muss auch immer kontrolliert werden, ob alle Eisen noch fest am Platz sitzen und nicht verbogen sind. Wenn nicht, muss der Hufschmied kommen. Fetten Sie die frisch gereinigten Hufe Ihres Pferdes regelmäßig ein, dann bleiben sie elastisch und sind besser vor Feuchtigkeit geschützt. Im Winter kann man aus dem gleichen Grund auch die Unterseite des Hufes einfetten. Die Reihenfolge erst Wasser und dann Fett ist dabei wichtig, denn nur eine Fettschicht auf Alle acht bis zehn Wochen sollte ein gut ausgebildeter Hufpfleger oder Hufschmied die Hufe eines Pferdes ausschneiden und/oder beraspeln. Hat das Pferd einen Riss oder eine Delle im Huf, einen Stellungsfehler oder eine Huferkrankung, auch öfter. Der Hufpfleger kann Ihnen auch sagen, ob weitere Maßnahmen wie Wässern oder Einfetten nötig sind und wie oft. Hufbeschlag Bei einem Pferd, das an den Vorderhufen – oder an allen vier Hufen – mit Eisen beschlagen ist, sollte der Hufschmied alle sechs bis acht Wochen kommen. Er nimmt die Eisen ab und bringt den Huf wieder in Form, indem er das nachgewachsene Horn abschleift, so dass das Pferd wieder gerade auf den Hufen steht. Auf unserem Foto sehen einen Hufeisen mit Gewinden für Stollen. Das macht man bei Pferden in der Sommersaison, die dann beim Springen auf Außenplätzen einen besseren Halt haben. Die Vorteile eines Beschlages Die Nachteile eines Beschlages Es sollte also immer sorgfältig abgewogen werden, ob eine Hufbeschlag sein muss oder ob das Pferd nicht seinen Barhuf behalten kann. Preisbeispiele Wer sich noch genauer zum Thema informieren möchte, dem sei das „Kosmos Handbuch Pferd“ empfohlen. Auf 400 Seiten äußern sich 18 Experten kompetent und umfassend zu ihrem jeweiligen Fachgebiet. Die Biologie des Pferdes wird ebenso angesprochen wie alles zu Haltung und Zucht, Reitsport, Voltigier- und Fahrsport mit Themen zu Turnier- und Freizeitpraxis. Fotos, Tabellen, Skizzen und Preislisten komplettieren das Angebot. Ein echtes Standard-Werk! Fotos: bkoenig, pferde-welt.info
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Die Hufe eines Pferdes müssen gepflegt werden – genau wie die Füße eines Menschen. Ein gerader, sicherer Tritt und elastisches Horn, dass nicht zu Rissen neigt, sind unabdingbar. Denn hat das Pferd ein Problem an den Hufen, fängt es an zu lahmen, hat möglicherweise Schmerzen und kann nicht mehr geritten werden. Und andere Krankheiten können die Folge sein...
Der Pferdebesitzer sollte die Hufe mindestens einmal täglich – vor und nach dem Reiten - auskratzen und auf Verletzungen oder eingeklemmte Steine kontrollieren. Achten Sie dabei darauf, nicht den empfindlichen Strahl in der Mitte des Hufes zu verletzen. Haben sich scharfe Kanten oder Kerben gebildet, sollten diese mit einer Raspel geglättet werden.
dem Huf trocknet diesen auch aus. Bei sehr trockenen Hufen wird auch manchmal ein Huf für einige Zeit in einen Eimer mit Wasser (Leitungs- oder Brunnenwasser) gestellt. Doch grundsätzlich gilt: Trockene Hufe sind belastbarer als zu feuchte.